BOBtour 2018 macht Station bei der Feuerwache Langenfeld

Gepostet am

Die Langenfelder Ausbildungstour besuchte am 22. März die Hauptfeuer- und Rettungswache an der Lindberghstr. 72. Dort wurden Hans-Dieter Clauser, Bürgermeister Frank Schneider und Holger Eckert von der Wirtschaftsförderung von Wolfram Pohlheim, Christoph Roschinski und den beiden Auszubildenden zum Brandmeister Roberto Grund und Dominik Welfens begrüßt.

Leben retten, Gutes tun, ein Held sein – so oder so ähnlich wird der Beruf des Feuerwehrmannes häufig interpretiert. Welche Voraussetzungen der Bewerber/in für den Beruf des Brandmeister/-in erfüllen muss, erfuhren die Gäste vom Team der Hauptwache.

Neben einem guten Hauptschulabschluss müssen die Bewerber eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem handwerklich, technischen oder einem anderen für den Feuerwehrdienst geeigneten Beruf nachweisen können.

Feuerwehrmänner müssen zudem gute Leistungen im Sport mitbringen. Auch wenn das kaum zu glauben ist, aber jemanden in einem kompletten Atemschutzanzug aus einem brennenden Haus zu retten, kann nicht nur jede Menge Kraft, sondern auch jede Menge Ausdauer rauben.

Neben der Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen (deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines Mitgliedstaates der EU) ist die Fahrerlaubnis der Klasse B erforderlich.

Die Ausbildung zum Brandmeister dauert insgesamt 18 Monate. Die Grundausbildung startet überwiegend zum 1. April sowie 1. Oktober eines jeden Jahres. Neben der feuerwehrtechnischen Grundausbildung, in der die Auszubildenden die Grundlagen der Aufgabengebiete Brandbekämpfung und Hilfeleistung erlernen, durchlaufen die Azubis in dieser Zeit auch die Ausbildung zum Rettungssanitäter.

Im Anschluss an die erfolgreiche Ausbildung für den mittleren technischen Dienst bei der Berufsfeuerwehr folgt die Ausbildung zum Notfallsanitäter. Hierbei handelt es sich um eine dreijährige schulische Ausbildung, die deutschlandweit durch das Notfallsanitätergesetz geregelt ist.

Im Gegensatz zu anderen schulischen Ausbildungsberufen findet sie allerdings nicht nur in speziellen Berufsfachschulen statt, sondern beinhaltet auch die praktische Ausbildung – etwa vergleichbar mit Praktika – im Rettungsdienst und in verschiedenen Abteilungen des Krankenhauses.

Die Ausbildung beginnt zunächst mit wochenlangen theoretischen Lerneinheiten in der Schule, bevor die Auszubildenden die Rettungskräfte an einer Lehrrettungswache unterstützen.

bob2018-feuerwache-langenfeld
Bild v. l. n. r:  Hans-Dieter Clauser, Roberto Grund, Dominik Welfens, Frank Schneider

Wer mehr über den Ausbildungsberuf zum Brandmeister erfahren möchte, kann sich gerne am 16. Mai bei der BOB-Messe am Stand der Feuerwehr Langenfeld (Außenbereich vor der Stadthalle) informieren.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit die unterschiedlichen Aufgaben der Hauptfeuerwache Langenfeld kennenzulernen. Wer Interesse hat, kann sich am Stand der Feuerwehr mit den Mitarbeitern der Feuerwehr austauschen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s